Besuch des CSLI Litauen

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Besuches des CSLI Litauen durch
den Präsidenten der Lazarus Union

Giedrius Kalinin   Bericht von Giedrius Paulius Kalninis

 

2018 war der 4. Jahrestag des CSLI Litauen und ein besonderes Ereignis in diesem Jahr – der Präsident des CSLI, Senator Prof.h.c. Wolfgang Steinhardt und seine Frau Vera waren von der Führung des LLC zu einem Besuch in Litauen vom 29. August bis 3. September eingeladen

 
Im Rahmen ihres offiziellen Programms besuchten Prof. Steinhardt und seine Frau mehrere Großstädte in Litauen. Sie trafen sich mit Vertretern örtlicher Behörden, Leitern von staatlichen Einrichtungen und „Nichtregierungsorganisationen“. Sie besuchten auch einige der historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten von Litauen, um sich mit der litauischen Geschichte vertrauter zu machen und um einige kulturellen und sozialen Parallelen zwischen Litauen und Österreich während des 6-tägigen Besuches zu erleben.

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Die Hauptziele des Besuches des CSLI-Präsidenten waren die Darstellung und Unterstützung des litauischen Lazarus Corps als ein Mitglied des organisatorischen Netzwerkes des CSLI durch Festlegung seiner Tätigkeiten in Bezug auf strategische Partnerschaften und der Zusammenarbeit mit „Nichtregierungsorganisationen“, kulturellen und pädagogischen Institutionen und potenziellen sozialen Partnern. Die Aktivitäten des litauischen Corps sollen ausgeweitet werden sowie auch die effektive soziale Entwicklung, Erziehung, kulturelle Zusammenarbeit und technische Methodenentwicklung des CSLI in Litauen.

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Bei letzterem wurde dem Besuch der Pociunai Luftfahrtanlage und dem Fliegerclub besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Bekannt für die Ausrichtung europäischer und weltweiter Segelflugmeisterschaften. Hier wurde der CSLI-Delegation die Geschichte des Werkes vorgestellt, welches während der Sowjetzeit von strategischer Bedeutung war, sowie die derzeitige Bedeutung der heutigen Produktion und ihren Möglichkeiten.

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Alvydas Vaičekauskas, dem Vize-Bürgermeister Algis Marcinkevičius und dem Verwaltungsdirektor Egidijus Visockas, stellte Prof. Steinhardt die Geschichte, die Ziele und die Werte des CSLI vor. Er präsentierte die Auszeichnungen des CSLI und drückte die Hoffnung aus, dass die geplante Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt wird und beiden Seiten zusätzliche Möglichkeiten bietet. Die Funktionäre von Prienai übergaben ihrerseits Souvenirs aus der Region an den Präsidenten des CSLI.

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Besucht wurde auch die beeindruckende Wasserburg Trakai. Ein möglicher Ort für die nächste Investitur?

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Es fand auch ein Treffen mit Vertretern der litauischen Schützenunion statt, dessen Mitglied Egidijus Visockas, der Direktor der Stadtverwaltung von Prenai ist. An diesem Treffen nahm auch Major Žydrūnas Šadauskis, Leiter des Kaunas Aufnahmezentrums der militärischen Aufnahmeverwaltung, zugehörig zum Verteidigungsministerium, stv. Kommandeur der litauischen Schützenunion, teil.

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Nach diesem offiziellen Besuch fand ein Ausflug zum historischen litauischen Kulturmuseum in Prienai statt, wo die Mitglieder der Delegation von der Museumsdirektorin, Frau Lolita Batutienė freundlich begrüßt wurden. Die Abordnung besichtigte antike Gebäude und eine Ausstellung des regionalen Nachkriegswiderstandes.

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Danach besichtigte die CSLI-Delegation, angeführt von Egidijus Visockas, dem Verwaltungsdirektor von Prienai und Leonas Sakalavičius, ein Kuratoriumsmitglied des Prienai-Museums, einen Partisanen-Bunker, wo die Partisanen in einem abgelegenen Wald gegen die sowjetischen Besatzer gekämpft haben.

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Die österreichischen Gäste waren tief beeindruckt von dem tragischen Schicksal tausender Menschen und der Geschichte in Litauen, die in der westlichen Welt immer noch unzureichend bekannt ist.

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Tief bewegt von den Idealen des selbstlosen Kampfes der litauischen Partisanen für die Freiheit, von ihrem Mut, ihrer Loyalität, ihrer persönlichen Würde und ihren Idealen bezüglich Staatsbewusstsein, drückte der Präsident des CSLI sein Mitgefühl aus und zeigte seinen tiefen ritterlichen Respekt gegenüber den Freiheitskämpfern.

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Der nächste wichtigste Anlass des Besuches war die Aufnahme neuer Mitglieder des Corps Litauen, die in der Erzengel Michael-Kirche in Kaunas stattfand. Der katholische und der evangelisch-lutherische Priester hielten den feierlichen ökumenischen Gottesdienst im Beisein des Pfarrers der Kirche, Rektor Fr. Tomas Karklys und des Pastors der evangelisch-lutherischen Gemeinde von Kaunas, Saulius Juozaitis.

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Die Zeremonie wurde unter dem Vorsitz des Kaplans des litauischen Corps, Marinekapitän Romualdas Ramašauskas und dem Kommandeur des litauischen Corps Generalmajor Giedrius Petružis durchgeführt. Sieben neue Mitglieder aus Litauen und der Ukraine wurden ins CSLI aufgenommen. Der Gottesdienst wurde umrahmt von einem Orgelkonzert, präsentiert von Aleksandr Isakov, einem sehr bekannten litauischen Orgelspieler und der Solistin und Musiklehrerin Laima Žilytė.

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Es ist erwähnenswert, dass Aleksandr Isakov, ein Musikvirtuose aus Belarus, vom ehemaligen litauischen Präsidenten, Valdas Adamkus, die litauische Staatsbürgerschaft erhalten hat, nachdem er Isakov’s Musiktalent und seinen außerordentlichen Beitrag zur litauischen Kultur erkannt hatte.

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Nach der Aufnahmezeremonie begab sich die Delegation des CSLI, angeführt von G. Petružis, Leiter des LLC, und Prof. W. Steinhardt, dem Generalbevollmächtigten des CSLI zum Garten des Militärmuseums, um dort für den unbekannten Soldaten einen Kranz niederzulegen

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Nach diesem offiziellen Teil fand man sich zu einem Empfang im Offiziersclub „Ramovė” zusammen, wo lockere Gespräche mit den Sponsoren und Freunden des CSLI Litauen stattfanden.

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In der Halle des Offiziersclubs gab es auch ein spontanes Konzert vom Organisten Aleksandr Isakov und Solistin Laima Žilytė.

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Die Anwesenden konnten sich die einzigartige und historische Ausstellung im Museum des Offiziersclubs ansehen, die vom Clubvorsitzenden, Major Donatas Mazurkevičius ins Leben gerufen wurde und dem Ablauf der heutigen Kämpfe in der Ukraine gewidmet ist.

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Der Höhepunkt auf der Tagesordnung war ein Konzert beim Pažaislis Musikfestival bei dem Prof. W. Steinhardt Prof. Petras Bingelis, Leiter des Staatschores von Kaunas, mit dem Kommandeurskreuz auszeichnete – in Anerkennung der besonderen Verdienste des Maestros in Bezug auf die Kunst und des bemerkenswerten Beitrags zur europäischen Kultur.

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Die Zeremonie erhielt Standing-Ovations von den mehr als 4.000 Zuschauern. Es war ein wirklich spektakuläres Ereignis und eine unglaubliche Darstellung des Lazarus Corps für die litauische Kulturlandschaft.

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Den letzten Tag ihres Besuches verbrachten Prof. W. Steinhardt und seine Frau in Vilnius, wo ein Treffen mit führenden Köpfen und Mitgliedern des CSLI-Corps Vilnius stattfand sowie mit der internationalen Wirtschafts- und Rechtsschule Vilnius, geleitet von Gintautas Šiškus, Kommandeur des Litauischen Corps in Vilnius, war ebenfalls anwesend. Der Präsident des CSLI traf sich mit Studenten und stellte eine Präsentation vor mit dem Titel:“ Die Vereinten Nationen: Herausforderungen und Möglichkeiten aus Sicht des CSLI“.

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Der Besuch von Prof. Steinhardt fand seinen Abschluss in einem Freundschaftsessen in einem der Altstadrestaurants von Vilnius. Hier hörten die Offiziere des Lazarus Corps einen Bericht vom Kommandeur des Internationalen Corps, Prof. Steinhardt und dem Stabschefs des litauischen Lazarus Corps, G. Petružis. Der Austausch von Ansichten, Ideen und Ausblicken in die Zukunft des litauischen Corps bezüglich ihrer Entwicklung und Strategien war ebenso wichtig.

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Der Besuch des Präsidenten des CSLI diente zweifelsfrei dazu, ein stärkeres Bewusstsein des CSLI in Litauen zu fördern, um Mitglieder des litauischen Corps zu inspirieren, um neuen Ehrgeiz zu wecken and um natürlich unvergessliche Eindrücke und Erfahrungen zu hinterlassen.

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Vera und Wolfgang, wir wünschen Euch alles Gute für Euer weiteres Leben und für Eure wichtige weltweite Mission! Im Namen aller Mitglieder und Freunde des Lazarus Corps sagen wir noch einmal DANKE! für Eure Freundschaft und unsere tolle Zeit! Wir danken auch all unseren Freunden, die an der Vorbereitung des Besuches beteiligt waren!

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Beim ihrem Abschied kann man Wolfgang und seine Frau beim Walzer-Tanzen (CLICK) sehen zu den Klängen von „Die blaue Donau“ von J. Strauss (gespielt auf dem Handy von Gintautas Šiškus’ mobile phone.

 
Oberstleutnant CSLI Giedrius Paulus Kalninis